Über uns - Reittherapie Islandpferdehöfle Apfelbaum

Islandpferdehöfle Therapiegarten Apfelbaum
Seit 2000
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Über uns

Infos

Ein (7PS) starkes Team!

Uschi Apfelbaum
                 
Hallo, ich heiße Uschi Apfelbaum und wurde in Augsburg geboren.
  Ich bin dipl. Erzieherin und dipl. Reitpädagogin und habe in verschiedenen Behinderteneinrichtungen als Gruppenleitung, bzw. in der individuellen Einzelförderung gearbeitet. Seit meiner Ausbildung zur Erzieherin war es mein Wunschtraum, Reitpädagogin zu  werden. Durch meine eigenen jahrzehntelangen wunderbaren Erlebnisse mit Pferden, verbunden mit den vielfältigen Erfahrungen in meiner Arbeit als Erzieherin, ist für mich der Beruf Reitpädagogin ein absoluter Traumberuf.
  Nach der intensiven und sehr bereichernden Zusatzausbildung zur "Reitpädagogin SGTR"  (Schweizer Gruppe - Therapeutisches Reiten), die ich 1999 erfolgreich abgeschlossen habe, arbeitete ich 5 Jahre selbständig auf einem Therapiehof bei Augsburg, bevor ich im Juni 2006 durch viele glückliche Umstände und durch die Hilfe vieler lieber Menschen, meinen schönsten Traum verwirklichen konnte: Ein kleiner, aber feiner eigener Hof mit eigenen Pferden bei mir im  Wohnort.
 Mir liegt sehr viel an der individuellen Gestaltung der Therapiestunden, an einer harmonischen, ruhigen Atmosphäre, in der sich die Menschen wohl fühlen, und so angenommen werden können, wie sie sind. Dadurch können sie sich optimal entfalten.
  Durch regelmäßige Fortbildungen, mindestens zwei im Jahr, erweitere ich ständig meinen Wissensstand. Im Jahr 2005 machte ich zusätzlich die Ausbildung zur Berittführerin FN, um auch gesunden Menschen Reitunterricht nach heilpädagogischen Gesichtspunkten qualifiziert geben zu können.
 Unser wunderschöner Therapiegarten wäre aber undenkbar gewesen ohne die  wundervolle, tatkräftige handwerkliche und technische Unterstützung  meines Mannes.                               
Gerhard Apfelbaum
                 
Hallo, ich heiße Gerhard Apfelbaum und wurde in Augsburg geboren.
  Durch  meine jahrelangen handwerklichen Tätigkeiten privat und beruflich, konnte ich viele Erfahrungen in den unterschiedlichsten Bereichen sammeln. Das kam mir beim Aufbau unseres Islandpferdehöfles sehr zugute und ich gab mir alle Mühe, die Pläne meiner Frau aktiv in die Tat umzusetzen. Besonders die Arbeiten mit Holz bereiten mir große Freude, so daß ich mit viel Spaß und Engagement unseren Pferden ein schönes, möglichst artgerechtes Zuhause schaffen konnte, wo sie sich wirklich wohl fühlen können.

  Natürlich freue ich mich über die vielen neuen Ideen meiner Frau zur stetigen Verbesserung der Pferdehaltung und der Arbeit, vor allem der Bau des wetterfesten Reitzirkels ist mein ganzer Stolz. Auch für sämtliche Reparaturen ist meine Frau sehr froh über meinen Einsatz! Bin schon gespannt, was als nächstes noch ansteht...
  Obwohl ich sehr viel in Eigenregie arbeitete,  war ich sehr froh über die Unterstützung meines Schwiegervaters Gerd  und meines Schwagers Rainer, beim Aufbau der Ranch.                     
Bobo
                 
Hallo, ich heiße Brellier fra Tystrup, werde aber von allen Bobo genannt, und bin in Dänemark geboren.
  Ich bin zwar körperlich nicht der Allergrößte, aber trotzdem ein ganz starkes und liebes Pferd! Ich kann in lebhaften Situationen die Ruhe selbst sein, auch wenn viele Kinder sich um mich scharen, stehe ich wie ein Fels und lasse mich schön putzen.
  Ich freue mich immer sehr, wenn sich "meine" Kinder oder Erwachsenen um mich kümmern, denn ich brauche viel Aufmerksamkeit.
Doch inzwischen bin ich über 30 Jahre alt und genieße meinen wohlverdienten Ruhestand. Trotzdem darf man mich nicht unterschätzen, trotz ein paar körperlicher Einschränkungen sag ich so manchem "Neuankömmling", wo es lang geht.
Frekur
                 
Hallo, ich heiße Frekur von der Hainbuche, bin in Deutschland geboren.
  Ich bin Ende Februar 2007 zu Skotti und Bobo nach Druisheim gezogen.
  Da ich ein ganz gelassenes aber auch sehr neugieriges Pferd bin, fühle ich mich in meiner neuen Umgebung schon richtig wohl, vor allem, weil jeder Tag abwechslungsreich ist und ich immer wieder auch neue Aufgaben bekomme.
  Meine neuen Aufgaben als Therapiepferd machen mir sehr viel  Freude, ich mag es sehr, wenn mich die Kinder schön striegeln und wir dann ins Gelände zum Ausreiten gehen. Da ich mit meinen langen Beinen schön weit ausschreiten kann, freuen sich die Kinder immer, wenn es schön schaukelt beim reiten.
  Manchmal habe ich auch einen kleinen Spaß auf Lager, nicht umsonst heiße ich Frekur, was übersetzt  "der Freche" bedeutet. Da kann es schon mal passieren, daß ich versuche meinen Knoten am Strick zu öffnen oder ich probiere, die Blumen meiner Chefin anzuknabbern, was ich natürlich nicht darf, aber ein Versuch ist es wert.
  Auf jeden Fall gefällt es mir hier ausgezeichnet, und da ich auch so ein liebenswertes und vertrauensvolles Wesen habe, und eigentlich vor fast gar nichts erschrecke, können auch eher ängstliche Menschen schnell Zugang zu mir finden.
  Inzwischen freue ich mich aber auch auf ruhigere Tage, schließlich werd ich auch nicht jünger, und die "Neuen" sollen sich ja auch nicht langweilen. So komme ich öfters dazu, ein kleines Schläfchen zu halten, das steht mir jetzt auch zu.                               
Funi
                 
Hallo, ich heiße Funi, bin vom Schönauer Hof,
in Deutschland geboren.
  So, nun habe ich doch endlich etwas Zeit gefunden, mich vorzustellen, bin seit Mitte Juli 2013 zu den Apfelbäumen in den Süden umgezogen.
  Zugegeben, mein altes Leben auf dem Schönauer Hof in der Eifel war wirklich auch nicht schlecht, ich hab viel gelernt, die Menschen hatten zum Glück gute  Ideen, mir viele nützliche Sachen beizubringen. In der Reitschule war ich also DAS Verlaßpferd, alle ängstlichen und vorsichtigen Kinder wie Erwachsene liebten meine Ruhe und Geduld, ist für mich ja selbstverständlich!
  Trotzdem bin ich absolut keine Schlaftablette, ich laufe gerne und die Arbeit hat mir immer viel Freude gemacht.
  Aber jetzt wurde es Ernst, ab in den Pferdehänger, und nach 7 Stunden Fahrt war ich dann doch sehr froh, diesen wieder verlassen zu können. Wie schön, dass ich doch begeistert begrüßt wurde.
  Am nächsten  Tag wurde es doch wieder ernst, ich wurde in die Herde „integriert“ wie das so schön heißt, naja, ich bin ja von Haus aus schon sehr sozial, aber auch selbstbewußt, was dem damaligen Herdenchef Bobo wohl nicht so recht war, aber inzwischen haben wir uns arrangiert. Eigentlich könnte ich auch gut Herdenchef sein, hab viel Verantwortungsgefühl, bin sehr aufmerksam und mich kann trotzdem nichts so schnell aus der Ruhe bringen, eigentlich ideale Voraussetzungen, da war aber Bobo noch anderer Meinung, auch ok.. Aber die anderen Kumpels sind auch prima, mit dem  schwarzen Kári konnte man toll spielen, der lustige Schecke ist super zum  Fellkraulen, Skotti war auch ok., nur ärgerte es mich damals ein bißchen, daß er sooft extra raus durfte und ohne was zu tun seine Futterschüssel bekam, aber das wird wohl seine Gründe gehabt  haben, er war damals schon nicht mehr der Jüngste.

  Inzwischen war ich auch schon sehr fleißig, bin ganz brav in den Ferienaktionen dabei gewesen, und nun zeige ich auch mein Talent für einzelne Therapiestunden, das ist echt eine tolle Aufgabe! Vor allem, weil meine Chefin immer schön darauf achtet, daß es uns wirklich gut geht, daß wir genügend Zeit für uns haben, gutes Futter bekommen und auch Zeit zum Ausruhen haben, insofern muß ich sagen, hat  sich das Hängerfahren wirklich gelohnt!                           
Kóngur
                 
Hallo, ich heiße Kóngur fra útibleilkstödum und bin in Island geboren.
  Die Zeit nimmt ihren Lauf und ist nicht aufzuhalten, nun wird unser Bobo immer älter und ich habe die ehrenvolle Aufgabe, ihn in seiner Arbeit tatkräftig zu unterstützen, damit er sich öfters mal eine Pause gönnen darf, ist ja voll ok!

  Und ich muß schon sagen, ich bin jetzt erst seit einer guten Woche in meiner neuen Behausung, und es gefällt mir schon außerordentlich gut!

  Ich habe 10 Jahre lang in Island gelebt und klar, es war wirklich ein schönes Leben, aber diese Zuwendung, die ich hier bekomme, hatte ich dort nicht.

  2013 wurde ich (puh, sehr aufregend, mit dem Flugzeug....!!!) nach Deutschland gebracht. Natürlich war alles erst sehr fremd, aber mit Hilfe meiner Kumpels fand ich mich schnell gut zurecht. Ich wurde als absolut braves "Ausreitpferd" eingesetzt (ich versteh gar nicht, was daran so besonders  sein soll, es ist doch das Schönste, mit seinem Menschen entspannt in der Natur unterwegs zu sein...!)
  Naja, auf jeden Fall wollten dort die Menschen irgendwann nicht mehr so gerne ausreiten und nur noch auf einer so komischen Ovalbahn "trainieren", immer im Kreis herum. Nun ja, das kann ich schon auch, ich tu ja auch wirklich alles für meine Menschen, aber halt in meinen ganz speziellen Gängen, da gehört bei mir halt der Passtölt dazu, und das hat den Menschen nicht so gefallen  (versteh ich auch nicht, ist nämlich voll bequem!!!).

  Na, wie dem auch sei, schließlich wurde ich eben deswegen verkauft, und mein jetziges Frauchen ist ganz begeistert von mir.
Ich bin eine "Lebensversicherung" im Gelände, bleibe in jeder Gangart schön an meinem Platz und erfreue mich so wieder in der schönen Natur!

  Außerdem war mir im alten Stall oft langweilig, ich bin nämlich schon einer, der auch was tun will (außerdem hab ich schnell rausgefunden, dass es im Anschluß eine leckere Futterschüssel gibt, wow, das kannte ich so noch nicht, ist natürlich klasse!)
  Mein Name bedeutet "König", und dem muß ich natürlich alle Ehre machen, das heißt, ich bin schon zum Herdenchef aufgestiegen. Ich habe einfach ein gutes Selbstbewusstsein, braucht man ja auch, bin trotzdem sehr fair, ich kann super auf die Herde aufpassen und bin ein sehr aufmerksames Pferd.
  Auf jeden Fall freu ich mich total auch viele liebe Menschen, denen ich Gutes tun kann!                               
Dimmur
                 
Hallo, ich heiße Dimmur vom Eisbach
  So, jetzt bin ich endlich mal dran, mich vorzustellen:
  Ich höre auf den wunderschönen Namen "Dimmur", was zu deutsch ganz schlicht aber sehr passend: "der Dunkle" bedeutet.

  Ich freue mich so sehr, dass ich im Sommer 2018 hier her umgezogen bin. Meine  vorige "Mama" war wirklich auch eine ganz arg Liebe, hat mich toll versorgt, aber der Stall war leider nicht so ideal für mich, deswegen bin ich jetzt so froh, hier zu sein! Weil: ein Isländer braucht einfach andere Isländer zum Zusammenwohnen, Spielen, Fressen, Klönen, Kuscheln.... wir sind einfach eine ganz besondere Spezie unter den Equiden, das ist nun mal so. Und dann brauche ich einfach auch eine  richtig tolle Zuwendung, eine sinnvolle Aufgabe, ich bin nämlich ein sehr gut ausgebildetes Pferd, bin zuverlässig und arbeitseifrig, ich will schon meine Talente zeigen, sonst wärs ja langweilig, und wenn ich dann viel Lob bekomme, bin ich ganz schön stolz und freu mich sehr!

  Ich bin ein kräftiger, sehr gut gebauter Isländer, mit ganz viel Erfahrung, ich gehe schön weich und geschmeidig, kann toll tölten und bin auch für Erwachsene super! Da ich feuchtes Heu brauche um gut atmen zu können, ist  das Fressen hier eine Wohltat, so muß ich gar nicht mehr husten, es geht mir hier einfach supergut! Das liegt auch an den tollen Pferdekumpels, den netten Leuten im Stall, auch die Kinder haben viel Freude mit mir beim Reiten, und inzwischen darf sogar Mausi, die freche Katze auf mir rumturnen, weil ich so ein cooles Pferd bin!
  Ja, eines geb ich zu: weiße Steine... große, kleine, dicke, dünne.... find ich ein wenig doof (da könnte sich ein frecher isländischer Troll dahinter verstecken...), das ist aber auch alles, ich betrachte meine Umgebung sehr neugierig, bin aber ansonsten viel gewohnt, selbst auffliegende Enten können mich nicht  erschrecken (ha, wär ja noch schöner, diese kleinen Flugteile...) So, also denn, ich freu mich auf alle neuen Gesichter!                               
Vindur
                 
Hallo, ich heiße Vindur,  zu deutsch: die wehende Mähne, ein sehr passender Name für mich!
  Ich bin in Deutschland, Baden-Württemberg geboren und hab immer hier gelebt, bevor ich nach Bayern kam.
  Ich bin ein wirklich äußerst hübscher Isländer: Windfarbschecke mit Megamähne! Der neueste  "Hingucker" auf dem schönen "Islandpferdehöfle" in Druisheim. Ich bin ein "Naturtölter" mit ganz tollem "Schaukelpferdgalopp"!

  Ja, ich muß schon sagen, das war schon eine große Überraschung als eines schönen Sonntagmorgens, der 1.5.2019 um genau zu sein, mein "altes" Frauchen kam und mich schnurstracks in einen engen, unbequemen Hänger führte, erst dachte ich: klasse, gibts halt hier meine Futterschüssel, doch dann setzte sich das ganze Teil plötzlich in Bewegung, also das war mir dann schon etwas unheimlich.... aber gut, ließ ich mich halt  überraschen.... nach drei Stunden kamen wir endlich an, und siehe da, eine nette Islandpferdeherde wartetet schon auf mich, na dann kann mein neues Leben ja wirklich ganz toll beginnen, da war ich dann schon wirklich froh!

  Jetzt ist der Bobo schon über 30 Jahre alt, seit über zwei Jahren in Rente, und auch der Kári ist ja nicht mehr der Jüngste, so braucht das "Islandpferdehöfle" durchaus meine Unterstützung!

  Ich bin im Grunde ein ganz gelassenes ruhiges Pferdchen, träume sehr gern so vor mich hin, ich mag Kinder über alles, freue mich über stundenlanges Kuscheln und Putzen. Natürlich reite ich am Liebsten draußen in der freien Natur, aber ich bin sehr lernfähig, auch wenn ich noch nie in so einem komischen Ding namens "Reitzirkel" geritten bin, mache ich doch auch hier meine Sache sehr gut. Am Anfang hab ich mich bei manchen Dingen ein wenig gefürchtet, jaja nicht lachen, auf Island gibt es ja wirklich auch Trolle und Elfen, warum solls die nicht auch hier geben, und manche erschrecken mich dann halt ein wenig.... oder wenn eine kleine Maus über den Weg huscht... aber da bleib ich halt stehn, schau mir das Ganze an, und wenn mir mein Reiter gut zuredet merk ich schnell, ok. keine Gefahr, und geh brav weiter. Bei ganz großen Traktoren oder anderen Geräten bin ich ganz gelassen, klar die hör und seh ich ja von weitem, und die sind auch nicht so frech, wie so manches Mäuschen!
  Also, meine neue Aufgabe hier erfüllt mich sehr, am Meisten mag ich Kindergeburtstage wo ich ganz viel gestriegelt werde und dann mit drei oder 4 meiner Freunde raus darf, da mitten drin fühl ich mich sehr wohl! Natürlich freu ich mich auch, wenn Erwachsene einen richtig schönen langen Ausritt mit mir machen, am Besten zu zweit oder dritt, der Wald ist mein Leben, da blüh ich dann auf und gebe alles!
Liori
                 
Hallo zusammen, ich heiße Ljori vom Burrishof und bin in Deutschland geboren - ein richtiger "Baden- Württemberger Isländer!
  Ich bin 4-Gänger mit ganz tollen Gängen, die auch noch sehr bequem zu sitzen sind, und ich bin jetzt seit dem 18.08.2019 auf dem schönen "Islandpferdehöfle".
  Mein Name bedeutet: "Fenster", was viele erst mal gar nicht verstehen, aber wenn man mich genau betrachtet, sieht  man auf meinem schönen weißen Rücken einen braunen Fleck: das Fenster.

  Ich bin ein wunderhübscher ganz außergewöhnlicher Schecke, den alle Menschen sofort ganz toll finden! Ja wirklich, ich selber find ja auch, mit Menschen kann man viel erleben, vor allem: man bekommt die ganze Zeit Streicheleinheiten, wenn man nur beharrlich genug ist und ihnen hinterherläuft!

  Ich mag es total gern, wenn auf dem Hof was los ist, klar bin ich doch jetzt der Jüngste hier! Ich bin ein sehr aufmerksames, neugieriges aber trotzdem gelassenes Pferd, das sich ganz arg freut, wenn es was tun darf und das darf ich ja hier zu Genüge!
  Ich habe mein ganzes bisheriges Leben auf dem großen Burrishof verbracht, muß aber sagen, viele Dinge waren dann da doch nicht mehr ganz so toll, wobei mein "altes" Frauchen sich wirklich ganz toll um mich gekümmert hat, da gab es nix! Aber jetzt hier auf dem Islandpferdehöfle ist es wirklich toll, gefiel mir von Anfang an, eine kleine nette Herde, hab gleich Freunde gefunden, es gibt regelmäßig gutes Essen, und vor allem: Ich bin so sehr neugierig und es ist so toll, dass sich immer was rührt  hier und ich so viele verschiedene Aufgaben bekomme. Das ist Abwechslung pur; super! Da kann ich nämlich auch zeigen was so alles Tolles in mir steckt! Ich hab nämlich auch super-berühmte Eltern und meine tollen Gänge können sich echt sehen lassen! Trotzdem bin ich heilfroh, daß ich nie viel auf Turniere gehen mußte. Das "Zeug" dazu hätt ich ohne weiteres, aber das macht doch keinen wirklichen Spaß, da auf der Ovalbahn rumrennen, da bin ich doch viel lieber im Wald unterwegs!

  Diese  tolle Abwechslung hier gefällt mir sehr: Mal ist ein Kindergeburtstag, mal Reitstunde, mal darf ich als Handpferd mitlaufen, mal ausreiten gehen, mal turnen die Kinder auf mir rum, mal bring ich einem das  Leichttraben bei. Das ist schon toll. Durch meine große Gelassenheit und meine Neugier find ich eigentlich alles sehr interessant draußen, mir macht so schnell nix Angst, ich bin ein sehr cooles Pferd, und immer noch sehr verspielt. Wenn ich was ins Maul kriegen kann, ist das klasse, am Liebsten kau ich auf meinem Strick herum (tja, die orale Phase dauert bei mir halt etwas länger...), auch wenn ich mir das angeblich so langsam abgewöhnen soll (naja, die Strickpreise steigen  wohl auch...).
  Auf jeden Fall gefällt mir mein neues Leben hier sehr, mein neues Frauchen hat auch schon gesagt, ich sei eine wirklich tolle Bereicherung für ihren Hof, das freut mich dann auch sehr. Ich bin  halt auch so ein Lieber!                              

Nicht zu vergessen: unsere lieben Hofkätzchen!

Hallo, wir heißen Mysla, getigert,  (geb: 20.4.2008) und Mikesch, schwarz, (geb:25.4.2009).
Wir sind Halbbruder, das heißt wir haben eine gemeinsame Mama. Und deswegen verstehen wir uns auch so gut!
Ich, Mysla, der Ältere, bin natürlich der Chefkater auf dem Hof! Ich beobachte alles sehr genau, heiße alle Menschen herzlich willkommen und ich passe ganz arg auf, dass alles in Ordung ist. Mein Markenzeichen ist mein Knickohr. Außerdem fehlt mir ein Eckzahn (ich hab mal ein Eichhörnchen gejagt... das war wohl doch etwas zäh...). Als ich noch jünger war, hab ich das Reiten für mich entdeckt, ich muß schon sagen: super Sache! Inzwischen bin ich ja schon etwas älter und überlasse das reiten mehr der Mausi....



Und ich, Mikesch

bin ein äußerst scheuer Zeitgenosse. Ihr müßt wissen, ich wurde als ganz Kleiner mal ´ne Weile von meiner Mama allein gelassen, das fand ich ziemlich doof, jetzt versteckt ich mich lieber und komm erst, wenn ich ganz sicher bin, daß die Luft rein ist... Klar weiß ich, dass alle Leut hier ganz lieb sind... aber mei, so eine Erfahrung prägt halt doch. Wie gut, dass mein Halbbruder Mysla zu mir hält, wir sind zusammen ein Super Team, wenn er da ist, fühl ich mich sicher.
Hallo, ich heiße Mausi,
bin grau getigert, bin eins von den drei "Neuen", wir sind so um den 7.7. 14 geboren.
Unsere Mama hatte ein supergutes Gefühl für den richtigen Platz: genau neben dem tollen "Islandpferdehöfle".
Leider verschwand unsere Mama sehr bald, wir waren noch ganz klein... wie gut, dass der liebe Gerhard uns gefunden hat, so zogen wir kurzerhand eine Station weiter, und freuen uns seitdem über reichhaltiges Essen, ganz viele Streicheleinheiten, und ein lustiges Leben mit den großen Vierbeinern.
Meine Spezialität ist das Reiten, ok, ich hab´s mir von Mysla abgeschaut, und ich muß sagen: ich bin richtig gut! Ich kann ganz toll auf die großen Pferde aufspringen, ich kuschle vor allem im Winter total gern mit ihnen, und auch das Reiten ist toll, hab schon ein super Geichgewicht entwickelt!
Die Menschen freunden sich schnell mit mir an, ich bin sehr kontaktfreudig und lieb, find es nur etwas blöd, wenn ich vom Pferd irgendwann runter muß, weil ein Kind reiten will. Aber ok, ich seh es ein, ist ja auch wirklich was Tolles!



Meine Schwester heißt Momo,
ist dunkel getiegert, und manchmal streiten wir auch ein wenig (wie das ja bei Geschwistern üblich ist). Sie wohnt auf dem Berg, hat sich doch den Mikesch als Freund geangelt, ok, mir solls recht sein. Sie schaut eh nur ab und zu mal vorbei, sie mag vor allem den Gerhard so gern, aber der hat ja so selten Zeit, sich mal hinzusetzen, damit man kuscheln kann Aber ab und zu schafft er es, dann ist sie gleich zur Stelle.



Mein Bruder heißt Mogli,
ist ganz schwarz, und ein richtiger Brocken von Kater... dazu sehr vorlaut und immer hungrig. Der hat echt Nerven, immer miaut er und will was fressen, soll er doch mal ´ne Maus fangen, aber dazu ist er zu faul. (Er war schon als Kleiner bei der Mama immer an der besten Zitze...).
Aber ok, ansonsten ist er auch unglaublich schmusebedürftig, wenn dei Kinder ganz vorsichtig sind, läßt er sich auch gern von ihnen streicheln, er mag es nur nicht, wenn sie rennen oder zu wild sind, aber das dürfen sie ja auf dem Pferdehof an sich eh nicht.
Mogli liebt es, beim Fraule mittags auf dem Schoß zu sitzen, wenn sie doch endlich mal ihren wohlverdieneten Kaffee trinkt, da könnte er sich stundenlang kraulen lassen....

In Memorian

Skotti, geb.: 11.10.1986 gest.:4.1.2014


Wir verabschieden uns voller Trauer von unserem geliebten Skotti.
  Am  3.1.2014 bekam er so eine schwere Kolik, daß wir ihn zur Behandlung in die Klinik fuhren. Leider konnte ihm da nicht mehr geholfen werden, der Darm war verlagert, was sich auch nach einer Nacht mit Infusionen nicht  änderte. Am 4.1.2014 wurde er schließlich erlöst und ist nun im  Pferdehimmel. Die Trauer auch bei seinen Pferdefreunden ist sehr groß, auch wenn uns bewußt ist, daß es ihm dort, wo er jetzt ist, sehr gut geht.
  Skotti mußte 2013 drei Koliken und eine Schlundverstopfung erleiden, zum Glück schlug die medizinische Behandlung immer gut an, und er erholte sich sehr schnell wieder. Sogar sein Kotwasser bekamen wir endlich in den Griff, seit ca. Mitte 2013 war er kotwasserfrei, ich freute mich so auf einen Winter ohne Eiszapfen im Schweif. Auch die Tatsache, daß seine Zähne total abgenutzt waren und er seine Heulage nicht mehr kauen konnte war nicht so tragisch, bekam er doch fünf Mal am Tag seine Schüssel mit eingeweichten Luzernecobs etc..
  Insofern ging es ihm gut, er freute sich über seine Sonderbehandlung und lief jedem freudig entgegen, in dem Bewußtsein, daß er bestimmt wieder was zu fressen bekäme. Deswegen sah er auch körperlich bis zum Schluß total gut aus, aber die letzte Kolik am 3.1.2014 nahm dann doch andere Formen an.

  Ich merkte gleich, das sieht nicht gut aus und die tierärztliche Behandlung bestätigte dies, es waren keine Darmgeräusche mehr zu hören. Nach den Schmerzmitteln wirkte er wieder stabil, er wollte fressen und in den Stall, aber wir brachten ihn in die Klinik. Von dort kehrte er nicht mehr zurück.

  Skotti bereicherte unser Leben auf unglaublich vielfältige Weise. Als Therapiepferd leistet er Wunderbares, sein einzigartiger Charakter erfüllte uns mit großer Freude, Glück, Vertrauen, Mut und Kraft. Als Reitpferd bewieß er in jeder Lebenslage absolute „Coolheit“, dabei lief er immer freudig und flott mit, so daß es ein purer Genuß war, ihn zu reiten. Sein wunderbares Wesen bereicherte auch die Herde, seine soziale Art, seine  Fairness und seine ruhige Ausstrahlung half in manch „unruhigen“ Situationen sehr, er war der Fels in der Brandung.
  So vielen Kindern wie auch Erwachsenen schenkte er Zuversicht und Vertrauen, er zeigte ihnen, wie man Ängste verlieren konnte und wie man durch ihn selbstbewußter werden konnte.
  Für mich selber ist es ein sehr schmerzhafter Verlust, auch wenn jetzt die Dankbarkeit überwiegt, die Dankbarkeit darüber, daß ich so viele wunderbare Jahre mit ihm verbringen durfte. Er half mir in sämtlichen Lebenslagen weiter, gab mir  immer Mut und Zuversicht, egal um was es ging.
  Sein einzigartiges Wesen verzauberte mich von Anfang an und er wird immer einen Platz in meinem Herzen haben.
  Das  letzte Jahr 2013 war schon ein schwieriges Jahr, man sah es dann doch kommen, daß die Zeit bald da ist, wo er uns verläßt, aber man will  es dann doch nicht wahrhaben.

Unsere Liebe wird immer bei ihm sein!

Danke Skotti!!!
                             
Nörchen: geb: 1.8.1995  gest: 7.3.2019

Voller Trauer mußten wir am 7.3. 2019 unser geliebtes "Nörchen" gehen lassen.
  Ende  Februar 2019 wurde er plötzlich krank, er wurde immer schwächer, hat sich viel hingelegt, wollte nicht mehr in seine Herde und konnte fast nicht mehr fressen. Zwei Tierärzte und Zwei Tierheilpraktiker fanden keine Ursache, hilflos mußten wir mit ansehen, wie Nörchen ganz schnell immer mehr abbaute. Bevor er sich hätte quälen müssen entschlossen wir uns, ihm zu helfen zu gehen, eine immer äußerst schmerzhafte Entscheidung, aber was sollten wir tun... Die Tierärzte vermuteten einen Tumor... unser Schmerz ist sehr groß.

  Wir hatten uns so über ihn gefreut, als er im April 2018 zu uns kam, ich kannte ihn, seit er 5 Jahre alt war, und er war schon immer mein heimlicher Liebling, auch als wir uns aus den Augen verloren hatten, vergass ich ihn nie. Wie sehr hatte ich mich gefreut, als er endlich zu uns kam, seine ruhige, zuverlässige und friedvolle Art waren eine sehr große Bereicherung, seine große Gelassenheit überzeugte sehr schnell auch die allerängstlichsten Menschen bei uns: Dem Nörchen kann man vertrauen, der ist ein Fels in der Brandung.... Er hatte auf jeden Fall den besten Lebensabend bei uns, was sich Pferde wünschen.... An dem Tag, als er starb sahen wir plötzlich nachmittags einen wunderschönen Regenbogen, direkt bei uns... was für eine Botschaft.

Danke Nörchen!!!!                               
Kári: geb ca. 22.08.1990,
gest: 27.10.2019

  Wieder ein großer Verlust in unserer Pferdeherde: am 27.10.2019, einem wunderschönen herbstlichen Sonntagmorgen, lag unser geliebter Kári schwer atmend im Auslauf und war schon nicht mehr ansprechbar. Der sofort gerufene Tierarzt konnte uns nur noch empfehlen, seinem Leiden ein Ende zu bereiten. Es sei wohl eine große, irreparable Schädigung der Lunge.

  Natürlich wissen wir alle: Wir werden älter, irgendwann müssen wir uns mit dem Gedanken auseinandersetzen, einen geliebten Freund gehen zu lassen, aber wenn es dann soweit ist, ist es doch immer so sehr schmerzhaft.

  Heute ist Neumond, und das große Diwalifest, das Lichterfest, wird in ganz Indien gefeiert, so ist jetzt Kári ins Licht gegangen.

  Kári war vielleicht auch noch älter, wir wissen. Wir kennen leider das Geburtsdatum nicht, aber das war mir damals, als er damals vor fast 10 Jahren zu uns kam, egal. Kári war ein richtiges "Charakterpferd", er hatte so eine liebenswerte, vertrauenswürdige, sichere, souveräne, aber manchmal auch eigenwillige Art. Er war immer mit allen gut Freund, hatte nie einen Streit im Stall angefangen, im Gegenteil, durch seine kraftvolle Ausstrahlung war er bei uns sogar der Streitschlichter, der sich auch wirklich mal mutig einmischte, wenn zwei Pferde mal doch über die Stränge schlugen. Kári war bei den Kindern immer sehr beliebt als "der Große und Starke", er verkörperte seine Kraft in Verbundenheit mit unglaublicher Sanftheit! Kleine Kinder konnten auf ihm ganz sicher den Galopp erlernen, er passte so gut auf sie auf, sobald er das Gefühl hatte, jemand kommt ins Rutschen, blieb er sofort stehn... auf ihn war immer Verlass!
  K
ári mochte alle Pferde, aber Kóngur besonders, als der zu uns kam, wollte er unbedingt sein Freund werden, doch Kóngur war anfangs etwas skeptisch. Kári bewies auch hier eine enorme Beharrlichkeit und ein Durchhaltevermögen, das uns alle immer wieder sehr beeindruckte! Er stellte sich täglich so nah zu Kóngur, wie dieser es erlaubte, und irgendwann war der Bann gebrochen, und er durfte ganz nah mit ihm kuscheln... Seitdem hatte Kári auch gewisse Vorrechte und Kóngur, als Herdenchef beschützte ihn dann auch mal, wenn es sein mußte, was er vor allem sehr genoss, als er älter wurde.

  Im Verlauf diesen Jahres bemerkten wir natürlich, dass er ruhiger wurde, dass er abbaute, mehr seine Ruhe haben wollte, sich länger hinlegte, aber das durfte er ja auch. Er wurde nur noch ab und zu für leichte Ausritte eingesetzt, die ihm aber immer noch sehr viel Freude machten. Auch die liebevolle Zuwendung seiner Pflegebeteiligungen, genoss er sehr, durfte er jetzt doch ganz viel auf die Wiese zum Grasen.
  Wir werden nie seinen wunderbaren Vorwärtsdrang vergessen. Immer kontrollierbar und immer kraftvoll, voller Freude, dieser taktklare Tölt, der wunderschöne Galopp. Wir vermissen jetzt schon seine vielen eigenen Ideen, wenn er beim Ausreiten noch nicht heim wollte und sogar weg von der Herde weiter in den Wald läuft. Wenn er seinen Kopf über den Zaun hängt, dass dieser sich biegt, um auf sich aufmerksam zu machen. Irgendwer streichelte ihn dann bestimmt, wenn er sich vordrängt und selber ins Halfter schlüpft, wenn´s um seine Futterschüssel ging, wenn er mir meine Sattelkammer ausräumt weil ich vergessen hatte, sie zu schließen und er noch was zu Fressen suchte... Man mußte ihm alles verzeihen, er hatte so ein großes Herz und wird immer in unseren Herzen bleiben.

Danke Kári!       
Kontakt

Islandpferdehöfle
Wörleweg
86690 Druisheim


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Festnetz
09078 1783
Handy
0174 4763141
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