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Über uns

Ein (7PS) starkes Team!




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Uschi Apfelbaum

Hallo, ich heiße Uschi Apfelbaum und wurde in Augsburg geboren.

Ich bin dipl. Erzieherin und dipl. Reitpädagogin und habe in verschiedenen Behinderteneinrichtungen als Gruppenleitung, bzw. in der individuellen Einzelförderung gearbeitet. Seit meiner Ausbildung zur Erzieherin war es mein Wunschtraum, Reitpädagogin zu werden. Durch meine eigenen jahrzehntelangen wunderbaren Erlebnisse mit Pferden, verbunden mit den vielfältigen Erfahrungen in meiner Arbeit als Erzieherin, ist für mich der Beruf "Reitpädagogin" ein absoluter Traumberuf.

Nach der intensiven und sehr bereichernden Zusatzausbildung zur "Reitpädagogin SGTR" (Schweizer Gruppe - Therapeutisches Reiten) arbeitete ich 5 Jahre selbständig auf einem Therapiehof bei Augsburg, bevor ich im Juni 2006 durch viele glückliche Umstände und durch die Hilfe vieler lieber Menschen, meinen schönsten Traum verwirklichen konnte: Eigene Therapiepferde im kleinen, aber feinen "Therapiegarten", bei mir im Wohnort.

Mir liegt sehr viel an der individuellen Gestaltung der Therapiestunden, an einer harmonischen, ruhigen Atmosphäre, in der sich die Menschen wohl fühlen können und so angenommen werden können, wie sie sind.

Durch regelmäßige Fortbildungen erweitere ich ständig meinen Wissensstand. Im Jahr 2005 machte ich die Ausbildung zur Berittführerin FN, um auch gesunden Menschen Reitunterricht nach heilpädagogischen Gesichtspunkten qualifiziert geben zu können.

Unser wunderschöner Therapiegarten wäre aber undenkbar gewesen ohne die wundervolle, tatkräftige handwerkliche und technische Unterstützung meines Mannes.



 


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Gerhard Apfelbaum

Hallo, ich heiße Gerhard Apfelbaum und wurde in Augsburg geboren.

Durch meine jahrelangen handwerklichen Tätigkeiten privat und beruflich, konnte ich viele Erfahrungen in den unterschiedlichsten Bereichen sammeln. Das kam mir beim Aufbau unseres Therapiegartens sehr zugute und ich gab mir alle Mühe, die Pläne meiner Frau aktiv in die Tat umzusetzen. Besonders die Arbeiten mit Holz bereiten mir große Freude, so daß ich mit viel Spaß und Engagement unseren Pferden ein schönes, möglichst artgerechtes Zuhause schaffen konnte, wo sie sich wirklich wohl fühlen können.

Obwohl ich sehr viel in Eigenregie arbeitete, war ich sehr froh über die Unterstützung meines Schwiegervaters Gerd und meines Schwagers Rainer.


 


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Bobo

Hallo, ich heiße Brellier fra Tystrup, werde aber von allen Bobo genannt, und bin in Dänemark geboren.

Ich bin zwar ein bißchen kleiner als mein großer Freund Skotti, aber auch ein ganz starkes und liebes Pferd! Ich kann in lebhaften Situationen die Ruhe selbst sein, auch wenn viele Kinder sich um mich scharen, stehe ich wie ein Fels und lasse mich schön putzen.
Ich freue mich immer sehr, wenn sich "meine" Kinder oder Erwachsenen um mich kümmern, denn ich brauche viel Aufmerksamkeit.

Ich bin im Gelände ganz brav, freue mich aber auch, wenn ich mal ein bißchen schneller gehn darf, ich habe nämlich ganz schön Power! Das macht dann auch meinen Reitern Spaß, weil ich so einen schönen "Schaukelpferdschritt" habe.


 


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Frekur

Hallo, ich heiße Frekur von der Hainbuche, bin in Deutschland geboren.

Ich bin Ende Februar 2007 zu Skotti und Bobo nach Druisheim gezogen, und habe mich schon ganz prima in mein neues Zuhause eingewöhnt.

Unser Herdenchef, der Bobo, ist ja ein sehr lieber Chef, der mir zwar zeigt, daß er das "Sagen" hat, aber er hat mich trotzdem sehr gern, so daß wir schon bald ganz vertraut miteinander "Fellkraulen" machen.

Da ich ein ganz gelassenes aber auch sehr neugieriges Pferd bin, fühle ich mich in meiner neuen Umgebung schon richtig wohl, vor allem, weil jeder Tag abwechslungsreich ist und ich immer wieder auch neue Aufgaben bekomme.
Meine neuen Aufgaben als Therapiepferd machen mir sehr viel Freude, ich mag es sehr, wenn mich die Kinder schön striegeln und wir dann ins Gelände gehen zum Ausreiten. Da ich mit meinen langen Beinen schön weit ausschreiten kann, freuen sich die Kinder immer, wenn es schön schaukelt beim reiten.

Manchmal habe ich auch einen kleinen Spaß auf Lager, nicht umsonst heiße ich Frekur, was übersetzt "der Freche" bedeutet. Da kann es schon mal passieren, daß ich versuche meinen Knoten am Strick zu öffnen oder ich probiere, die Blumen meiner Chefin anzuknabbern, was ich natürlich nicht darf, aber ein Versuch ist es wert.

Auf jeden Fall gefällt es mir hier ausgezeichnet, und da ich auch so ein liebenswertes und vertrauensvolles Wesen habe, und eigentlich vor fast gar nichts erschrecke, können auch eher ängstliche Menschen schnell Zugang zu mir finden.


 


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Kari

Hallo, ich heiße Kari vom Wiesenhof und bin in Deutschland geboren.

Kari heißt: "Die Harfe des Windes" und dieser Name paßt sehr gut zu mir!
Leider ist mein genaues Geburtsdatum nicht bekannt, aber meine neue Chefin hat den 22.8.1994 festgelegt, weil dieser 22.8. nämlich ein ganz besonderer Tag in meinem Leben war. An diesem Tag, im Jahr 2010, bin ich in mein neues Zuhause umgezogen, dem Therapiegarten Apfelbaum.

Ich bin ein wirklich großer Rappe (1,45 m Stockmaß), ich bin sogar der Größte in meiner Herde, aber trotzdem habe ich schnell den Bobo als meinen Pferdechef akzeptiert, obwohl der doch ein Stück kleiner ist wie ich.
Aber ich bin ein sehr friedfertiges und gelassenes Pferd, und da habe ich gleich mal mit dem lustigen Schecken Frekur Freundschaft geschlossen. Ich fühle mich hier in meinem neuen Zuhause sehr wohl, hier kann ich endlich wieder zeigen, was so alles in mir steckt!
Ich bin ein äußerst zuverlässiges und geduldiges Pferd und trotz meiner Behinderung überhaupt nicht schreckhaft. Ich bin leider auf dem rechten Auge fast blind, was mich aber in keiner Weise beeinträchtigt, habe ich doch gelernt, damit umzugehen und es akzeptiert.

So freue ich mich sehr, jeden Tag meine Aufgaben zu meistern, durch meine Selbstsicherheit und Freundlichkeit kann ich vielen Menschen ihre möglichen Ängste vermindern und ihnen viel Freude beim Reiten vermitteln. Da ich so groß und stark bin, können auch wunderbar Erwachsene auf mir reiten, aber natürlich liebe ich es auch sehr, von netten Kindern beim Striegeln verwöhnt zu werden.

Ganz toll sind auch meine Bewegungen, ich laufe sehr locker und leicht, und kann auch prima tölten, das macht wirklich viel Spaß!


 


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Funi

Hallo, ich heiße Funi, bin vom Schönauer Hof, in Deutschland geboren.


So, nun habe ich doch endlich etwas Zeit gefunden, mich vorzustellen, bin seit Mitte Juli 2013 zu den Apfelbäumen in den Süden umgezogen.

Zugegeben, mein altes Leben auf dem Schönauer Hof in der Eifel war wirklich auch nicht schlecht, ich hab viel gelernt, die Menschen hatten zum Glück gute Ideen, mir viele nützliche Sachen beizubringen. In der Reitschule war ich also DAS Verlaßpferd, alle ängstlichen und vorsichtigen Kinder wie Erwachsene liebten meine Ruhe und Geduld, ist für mich ja selbstverständlich! Trotzdem bin ich absolut keine Schlaftablette, ich laufe gerne und die Arbeit hat mir immer viel Freude gemacht.

Die letzten 14 Monate war ich aber nur auf der Koppel, was auf Dauer dann doch auch langweilig war. So war ich erst ganz erstaunt, daß ich eines schönen Tages in den doch sehr engen Pferdehänger steigen sollte, so dolle ist das ja nicht, aber was tut man nicht alles als wohlerzogenes Islandpferd.

Nach 7 Stunden Fahrt endlich raus, begrüßten mich vier Kollegen sogar schon mit einem Wiehern, das ist doch was! Noch dazu durfte ich ganz allein die erste Nacht auf einer herrlichen Apfelbaumwiese verbringen, mit viel leckerem Gras.

Am nächsten Tag wurde es doch wieder ernst, ich wurde in die Herde „integriert“ wie das so schön heißt, naja, ich bin ja von Haus aus schon sehr sozial, aber auch selbstbewußt, was dem Herdenchef Bobo wohl nicht so recht war, aber inzwischen haben wir uns arrangiert. Eigentlich könnte ich auch gut Herdenchef sein, hab viel Verantwortungsgefühl, bin sehr aufmerksam und mich kann trotzdem nichts so schnell aus der Ruhe bringen, eigentlich ideale Voraussetzungen, da ist aber Bobo noch anderer Meinung, auch ok. Aber die anderen Kumpels sind auch prima, mit dem schwarzen Kári kann man toll spielen, der lustige Schecke ist super zum Fellkraulen, Skotti ist auch ok, nur ärgert es mich ein bißchen, daß er sooft extra raus darf und ohne was zu tun seine Futterschüssel bekommt, aber das wird wohl seine Gründe haben, er ist ja wohl nicht mehr der Jüngste.

Inzwischen war ich auch schon sehr fleißig, bin ganz brav in den Ferienaktionen dabei gewesen, und nun zeige ich auch mein Talent für einzelne Therapiestunden, das ist echt eine tolle Aufgabe! Vor allem, weil meine Chefin immer schön darauf achtet, daß es uns wirklich gut geht, daß wir genügend Zeit für uns haben, gutes Futter bekommen und auch Zeit zum Ausruhen haben, insofern muß ich sagen, hat sich das Hängerfahren wirklich gelohnt!


 


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Kóngur

Hallo, ich heiße Kóngur fra útibleilkstödum und bin in Island geboren

Die Zeit nimmt ihren Lauf und ist nicht aufzuhalten, nun wird unser Bobo bald 26 Jahre alt und ich habe die ehrenvolle Aufgabe, ihn in seiner Arbeit tatkräftig zu unterstützen, damit er sich öfters mal eine Pause gönnen darf, ist ja voll ok!

Und ich muß schon sagen, ich bin jetzt erst seit einer guten Woche in meiner neuen Behausung, und es gefällt mir schon außerordentlich gut!
Ich habe 10 Jahre lang in Island gelebt und klar, es war wirklich ein schönes Leben, aber diese Zuwendung, die ich hier bekomme, hatte ich dort nicht.
2013 wurde ich (puh, sehr aufregend, mit dem Flugzeug....!!!) nach Deutschland gebracht. Natürlich war alles erst sehr fremd, aber mit Hilfe meiner Kumpels fand ich mich schnell gut zurecht. Ich wurde als absolut braves "Ausreitpferd" eingesetzt (ich versteh gar nicht, was daran so besonders sein soll, es ist doch das Schönste, mit seinem Menschen entspannt in der Natur unterwegs zu sein...!)
Naja, auf jeden Fall wollten dort die Menschen irgendwann nicht mehr so gerne ausreiten und nur noch auf einer so komischen Ovalbahn "trainieren", immer im Kreis herum. Nun ja, das kann ich schon auch, ich tu ja auch wirklich alles für meine Menschen, aber halt in meinen ganz speziellen Gängen, da gehört bei mir halt der Passtölt dazu, und das hat den Menschen nicht so gefallen (versteh ich auch nicht, ist nämlich voll bequem!!!).

Na, wie dem auch sei, schließlich wurde ich eben deswegen verkauft, und mein jetziges Frauchen ist ganz begeistert von mir.
Ich bin eine "Lebensversicherung" im Gelände, bleibe in jeder Gangart schön an meinem Platz und erfreu mich so wieder der schönen Natur!
Außerdem war mir im alten Stall oft langweilig, ich bin nämlich schon einer, der auch was tun will (außerdem hab ich schnell rausgefunden, dass es im Anschluß eine leckere Futterschüssel gibt, wow, das kannte ich so noch nicht, ist natürlich klasse!)

Natürlich muß ich hier erst wieder alles kennenlernen, aber meine neuen Kumpels machen es mir leicht.
Mein Name bedeutet "König", und dem muß ich natürlich alle Ehre machen, das heißt, ich bin schon fast zum Herdenchef aufgestiegen. Ich bin halt jetzt auch der Jüngste hier und hab schon ein gutes Selbstbewusstsein, braucht man ja auch.
Auf jeden Fall freu ich mich total auch viele liebe Menschen, denen ich Gutes tun kann!


 


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Nör

Hallo, ich heiße Nör vom Sonnenbichl

So, jetzt muß ich mich aber endlich mal vorstellen:

ich habe den wunderschönen Namen Nör, was auf deutsch: Vater der Nacht bedeutet, und der passt auch gut zu mir. Ich bin ein wunderschöner Rappe mit aufgehellter Mähne, bin ein großer, langbeiniger und schlanker Isländer. Ich bringe viel Erfahrung mit, stellt euch vor, ich war schon auf Turnieren und auf vielen Reitkursen und das Beste: ich hab sogar schon die Alpen überquert! Ja, da kann man dann schon mal stolz sein! Dadurch bin ich auch sehr trittsicher und mit vielen Lebenslagen vertraut. Meine neuen Kumpels hier find ich echt in Ordnung, zum Glück fand ich gleich einen neuen Freund zum Fellkraulen, und mit dem großen Kári kann ich toll spielen. Meine neuen Aufgaben hier bewältige ich souverän, ich mag Kinder sehr, die dürfen auch gleich auf mir rum turnen, und wenn sie mich ausgiebig striegeln, genieße ich das ganz ruhig. Ich freu mich immer sehr, wenn die Menschen kommen, dann stell ich mich oft als erstes ans Tor, in der Hoffnung, dass ich dran komm.
Ich liebe es, immer wieder neue Aufgaben zu bekommen, weil ich viel Interesse an allem habe und dazu sehr neugierig bin.


 


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Dimmur

Dimmur vom Eisbach

So, jetzt bin ich endlich mal dran, mich vorzustellen:

ich höre auf den wunderschönen Namen "Dimmur", was zu deutsch ganz schlicht aber sehr passend: "der Dunkle" bedeutet.

Ich freu mich so sehr, dass ich im Sommer hier her umgezogen bin. Meine vorige "Mama" war wirklich auch eine ganz arg Liebe, hat mich toll versorgt, aber der Stall war leider nicht so ideal für mich, deswegen bin ich jetzt so froh, hier zu sein! Weil: ein Isländer braucht einfach andere Isländer zum zusammenwohnen, spielen, fressen, klönen, kuscheln.... wir sind einfach eine ganz besondere Spezie unter den Equiden, das ist nun mal so. Und dann brauche ich einfach auch eine richtig tolle Zuwendung, eine sinnvolle Aufgabe, ich bin nämlich ein sehr gut ausgebildetes Pferd, bin zuverlässig und arbeitseifrig, ich will schon meine Talente zeigen, sonst wärs ja langweilig, und wenn ich dann viel Lob bekomme, bin ich ganz schön stolz und freu mich sehr! Ich bin ein kräftiger, sehr gut gebauter Isländer, mit ganz viel Erfahrung, ich gehe schön weich und geschmeidig, kann toll tölten und bin auch für Erwachsene super! Da ich nasses Heu brauche um gut atmen zu können, ist das Fressen hier eine Wohltat, so muß ich gar nicht mehr husten, es geht mir hier einfach supergut! Das liegt auch an den tollen Pferdekumpels, den netten Leuten im Stall, auch die Kinder haben viel Freude mit mir beim reiten, und inzwischen darf sogar Mausi, die freche Katze auf mir rumturnen, weil ich so ein cooles Pferd bin! Ja, eines geb ich zu: weiße Steine...große, kleine, dicke, dünne....find ich ein wenig doof (da könnte sich ein frecher isländischer Troll dahinter verstecken...), das ist aber auch alles, ich betrachte meine Umgebung sehr neugierig, bin aber ansonsten viel gewohnt, selbst auffliegende Enten können mich nicht erschrecken (ha, wär ja noch schöner, diese kleinen Flugteile...) So, also denn, ich freu mich auf alle neuen Gesichter!


 


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In Memorian

Skotti, geb.: 11.10.1986 gest.: 4.1.2014


Wir verabschieden uns voller Trauer von unserem geliebten Skotti.

Am 3.1.2014 bekam er so eine schwere Kolik, daß wir ihn zur Behandlung in die Klinik fuhren. Leider konnte ihm da nicht mehr geholfen werden, der Darm war verlagert, was sich auch nach einer Nacht mit Infusionen nicht änderte. Am 4.1.2014 wurde er schließlich erlöst und ist nun im Pferdehimmel. Die Trauer auch bei seinen Pferdefreunden ist sehr groß, auch wenn uns bewußt ist, daß es ihm dort, wo er jetzt ist, sehr gut geht.

Skotti mußte 2013 drei Koliken und eine Schlundverstopfung erleiden, zum Glück schlug die medizinische Behandlung immer gut an, und er erholte sich sehr schnell wieder. Sogar sein Kotwasser bekamen wir endlich in den Griff, seit ca. Mitte 2013 war er kotwasserfrei, ich freute mich so auf einen Winter ohne Eiszapfen im Schweif. Auch die Tatsache, daß seine Zähne total abgenutzt waren und er seine Heulage nicht mehr kauen konnte war nicht so tragisch, bekam er doch fünf Mal am Tag seine Schüssel mit eingeweichten Luzernecobs etc.

Insofern ging es ihm gut, er freute sich über seine Sonderbehandlung und lief jedem freudig entgegen, in dem Bewußtsein, daß er bestimmt wieder was zu fressen bekäme. Deswegen sah er auch körperlich bis zum Schluß total gut aus, aber die letzte Kolik am 3.1.2014 nahm dann doch andere Formen an.

Ich merkte gleich, das sieht nicht gut aus und die tierärztliche Behandlung bestätigte dies, es waren keine Darmgeräusche mehr zu hören. Nach den Schmerzmitteln wirkte er wieder stabil, er wollte fressen und in den Stall, aber wir brachten ihn in die Klinik. Von dort kehrte er nicht mehr zurück.

Skotti bereicherte unser Leben auf unglaublich vielfältige Weise. Als Therapiepferd leistet er Wunderbares, sein einzigartiger Charakter erfüllte uns mit großer Freude, Glück, Vertrauen, Mut und Kraft. Als Reitpferd bewieß er in jeder Lebenslage absolute „Coolheit“, dabei lief er immer freudig und flott mit, so daß es ein purer Genuß war, ihn zu reiten. Sein wunderbares Wesen bereicherte auch die Herde, seine soziale Art, seine Fairness und seine ruhige Ausstrahlung half in manch „unruhigen“ Situationen sehr, er war der Fels in der Brandung.

So vielen Kindern wie auch Erwachsenen schenkte er Zuversicht und Vertrauen, er zeigte ihnen, wie man Ängste verlieren konnte und wie man durch ihn selbstbewußter werden konnte.

Für mich selber ist es ein sehr schmerzhafter Verlust, auch wenn jetzt die Dankbarkeit überwiegt, die Dankbarkeit darüber, daß ich so viele wunderbare Jahre mit ihm verbringen durfte. Er half mir in sämtlichen Lebenslagen weiter, gab mir immer Mut und Zuversicht, egal, um was es ging.

Sein einzigartiges Wesen verzauberte mich von Anfang an und er wird immer einen Platz in meinem Herzen haben.

Das letzte Jahr 2013 war schon ein schwieriges Jahr, man sah es dann doch kommen, daß die Zeit bald kommen würde, wo er uns verläßt, aber man will es dann doch nicht wahrhaben.

Unsere Liebe wird immer bei ihm sein!

Danke Skotti!!!




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